Transrapid-Turnier München

Bericht von Vanessa

Vergangenes Wochenende fand das Einsteigerturnier, auch Transrapid-Turnier, in
München statt. Ausgetragen und organisiert wurde es vom Debattierclub München.
Unser Club war mit einem Team, bestehend aus Anna und Vanessa, vertreten. Rouven stellte sich zusätzlich aus Juror zur Verfügung und begleitet unser Team nach München.

Transrapid

Motiviert und aufgeregt fuhren wir Freitagmittag mit der Bahn nach München. Dort
angekommen, gingen wir direkt zur KHG, dem Austragungsort des Turniers. Wir lernten die anderen Teilnehmer kennen. Diese kamen ausschließlich aus Wien oder München selbst. Lediglich die Juroren kamen auch aus anderen Orten, u. a. aus Tübingen, angereist. Diese führten am Abend noch Workshops für Strategien und Themen durch, um die Teilnehmer optimal auf den bevorstehenden Tag vorzubereiten.
Abgeschlossen wurde der Tag mit einem geselligen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, bei welchem man nochmals mit Glühwein und Punsch fragen oder sich einfach austauschen konnte.

Am Samstag waren die vier Runden angesetzt. Für diese stärkten wir uns mit einem
reichhaltigen Frühstück und Kaffee.
Anschließend ging es auch schon in die ersten zwei Debatten. Diese behandelten spannende Themen wie „Dieses Haus würde armen Personen mehr Stimmen in Wahlen geben“ oder „Dieses Haus glaubt, dass Lehrer die Erwartungen der Kinder an ihre eigenen Fähigkeiten über ihr realistisches Potential hinaus signifikant erhöhen sollte“.
Alle Teams hatten gute Ideen und Ansätze und auch wenn es letztlich nicht zum gewünschten Call geführt hat, haben wir doch sehr gutes und ausführliches Feedback zur Verbesserung bekommen.
Das leckere Mittagsessen stärkte uns für die bevorstehenden zwei Debatten. Diese waren vom Themenkomplex etwas schwieriger und beschäftigten sich damit, ob man die Verbreitung amerikanischer Popkultur aktiv begrenzen sollte und ob man die Pharmaindustrie verstaatlichen sollte.
Sehr zu unserer Freude liefen die letzten beiden Debatten entsprechend unserer Lernkurve, so dass wir uns in Sachen Strategien und Argumenten sehr verbessern konnten, und auch die als allgemein schwer empfundene letzte Closed-Debatte erfolgreich meisterten.
Das Finale bestand ausschließlich aus Wiener und einem Münchener Team. Die Debatte
behandelte ein aktuelles und recht komplexes Thema (sinngemäß: „Dieses Haus würde als EU alle militärischen, politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zu Saudi-Arabien sofort abbrechen.“). Die Debatte verfolgten wir gespannt und waren froh, nach vier anstrengenden Debatten im müden Zustand nicht noch eine weitere komplexe Debatte führen zu müssen.
Letztlich genossen wir noch den Abend mit Essen, (alkoholischen) Getränken und viel guter Musik und ausgelassenen Tänzen.

An dem Tag haben wir viel hilfreiches Feedback bekommen und ein sehr gutes Gefühl dafür, wie man seine Debattierfähigkeiten ausbauen kann. Wir konnten unsere Leistung stets steigern und konnten mit einem guten Gefühl am Sonntag wieder zurückfahren. Auch haben wir viele neue Leute kennengelernt und wurden gebeten, wiederzukommen.

Wir bedanken uns beim Debattierclub München für das schöne Turnier und dessen
Organisation, bei den Juroren für das ausführliche Feedback und bei unseren Crashes, dass sie uns Unterkunft gewährt haben.